Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Aktuell

Dienstag, 15. September 2009

“IN GRUND UND BODEN” – Eine Geschichte von Sein und Haben

Bucher Verlag Hohenems Wien, ISBN 978-3-99018-130-0, 160 Seiten, EUR 18,50

DIE ZWEITE AUFLAGE IST DA

"IN GRUND UND BODEN. EINE GESCHICHTE VON SEIN UND HABEN" 

Was ist los da droben, in Lech am Arlberg? Jemand hat nichts Besseres zu tun, als prominente Gäste ins Jenseits zu befördern. Wo alle nur in Ruhe den Winter genießen wollen! Oder doch nicht? Inspektor Ibele kehrt zurück an den glamourösen Schauplatz seiner ersten beruflichen Erfahrungen. Er trifft auf eine bizarre Welt aus Geld, Luxus, Verrat und Wodka.

“Witzig!” “Charmant!” “Intelligent!” “Spannend!” “Das musste einmal gesagt werden: SO gesagt werden!”

 

Lesung „In Grund und Boden“:

Samstag/Sonntag, 19./20. Oktober 2013: Der Autor liest nonstop – unterbrochen nur von lebenserhaltenden & genussfördernden Aktivitäten – den gesamten Text von “In Grund und Boden”!

Wo: ****Gasthof Krone in Hittisau

Preis: EUR 96,- (im Doppelzimmer) inkl. Übernachtung, Nachmittags-Kaffee-Tee-Kuchen-Jause, viergängiges Abendessen mit Aperitif, Lesung.

Anmeldung ab sofort: p.natter.philo@gmx.at

"IBELES FEUER" - Lesung mit Peter Natter am 1.3. 

Die zweiten Marcel Proust Tage in der ****Krone in Hittisau (13. – 16. Dez. 2012) sind Vergangenheit. The real happy few haben sich nach intensiver Lektüre, feiner Musik, famosem savoir-vivre, exzellenter Gastlichkeit und begegnungsreichen Gesprächen wieder in alle Winde zerstreut; beflügelt, animiert und vor allem: proustianisiert.

Die dritte Auflage findet vom 12. – 15. Dezember 2013 statt. Zum hundertjährigen Jubiläum des Erscheinens von “Du côté de chez Swann” trägt sie den (vorläufigen) Programm-Titel “Autour de Swann”.

Erste Anmeldungen sind bereits eingetroffen. Die TeilnehmerInnenzahl ist mit 20 begrenzt!

Mehr Information demnächst hier.

 

Vorschau II:

Der Philosophie die Krone aufsetzen! Philosophische Tage in der Hittisauer Krone vom 9. – 12. Jänner 2014!

Vom Handwerk der Kopfarbeit. Vier Tage KLUGES REDEN RICHTIGES LEBEN WAHRES DENKEN SCHÖNES LESEN.

Mehr Information unter p.natter.philo@gmx.at

 

 

Neu im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Schanett:

Klassik um Acht am Siebten

Donnerstag, 7. Februar 2013, 20 Uhr, Gasthof Mohren in Rankweil:

Schreiben ist wie schlafen

Gustave Flaubert – ein Leben für die Wörter

Eine der berühmtesten Frauengestalten der Weltliteratur ist 156 Jahre alt – und für immer eine junge, unglückliche Frau. Emma, die Gattin des ruhmlosen Landarztes Charles Bovary, ist kein Vorbild, aber ein zeitlos gültiges Abbild alltäglicher Schicksale. Ein Leckerbissen für jede/n Leser/in!

“SCHÖN WAR`S !” “Mei, sooo interessant!” “Ich habe heute Flaubert neu entdeckt!” (8.2.2013)

 

Dienstag, 7. Mai 2013, 20 Uhr, Gasthof Mohren Rankweil

Von den Kristallisationen der Liebe

Stendhal – der Zuckerbäcker in Soldatenstiefeln

Sei es Die Kartause von Parma oder Rot und Schwarz, seien es Tagebücher oder Reisenotizen, Liebe oder Krieg: Stendhal (1783 – 1842) schreibt in allen Lebenslagen und über alle Lebenslagen hinaus. Er erzählt, plaudert, philosophiert und räsoniert, buchstäblich bis ihn der Schlag trifft. Hat er den schönsten Roman der Welt geschrieben?

 

Freitag,  7. Juni 2013, 20 Uhr

Die wahren Paradiese

Marcel Proust – Das wahre Leben ist die Literatur

17 Jahre schreiben in der Klause und fünftausend Seiten wiedergefundene Zeit! Kein anderes Werk der Weltliteratur, in dem sich ein so feines Netz von Einsichten und Ausblicken über hunderte von Lektürestunden hinweg spinnen lässt. Kein anderer Autor, der sich wie Proust die Welt durchleuchtet und sich mit Haut und Haaren der Sprache ausliefert.

 

Ort: WIRD RECHTZEITIG BEKANNTGEGEBEN

Herbst-2013-Vorschau:

Samstag, 7. September 2013 – Fjodor Dostojewski

November 2013 – Leo Tolstoj

 

Philosophisch voran geht es 2013 im Bildungshaus Batschuns:

17. Jänner 2013, 19:30 Uhr: Der Sinn des Lebens, Teil 2: Modelle und Übungen

„Der Sinn des Leidens besteht darin, den vom Lebensdrang erfüllten Menschen von der Bejahung des Lebens abzubringen und hiermit auch vom Leiden.“ (Arthur Schopenhauer) – Wenn es nur so einfach wäre! Wenn unser größtes Problem doch nur die überzogene Lebensbejahung wäre! Aber so ist es nicht! Vielmehr krankt die moderne Seele am Gegenteil: An der Verneinung, getarnt als Entfremdung, Entwirklichung und als Verzagen. Die in alle Winde zerstreute Seele hungert nach Einheit und – Sinn. Der Sinn des Lebens aus philosophischer Sicht ist das Thema dieser Spurensuche. Wir suchen nach Spuren im Alltag und vor allem: in den Alltag hinein oder aus ihm heraus. Je nachdem. Und zum Glück.

14. Febuar 2013, 19:30 Uhr: Zum Valentinstag – eine Kleine Philosophie der Liebe

21. März 2013, 19:30 Uhr: Vom Geborensein. Leben aus dem Anfang

 

Das einzige erreichbare Lernziel, sagte er, ist der Tod. (Thomas Bernhard, Die Verstörung)


Und zu guter Letzt: PHILOSOPHIE MACHT MEHR AUS DIR.

Wem die Welt gehört

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Im heutigen Leben gehört die Welt  nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.” (Fernando Pessoa, “Das Buch der Unruhe”)

Darüber nachzudenken: wirklich nachzudenken! und zu reden sollte sich lohnen – überall dort, wo derzeit von Krise gefaselt wird statt das eine anzupacken, das not tut!  Es sollte sich lohnen für jede(n) einzelne(n), für Unternehmungen aller Art und für gesellschaftspolitisch relevante Gremien. Lassen Sie es uns angehen!

Ethik ist Alltag: Was ist der Mensch?

Mittwoch, 20. Mai 2009

Von Zeit zu ZeitDer Garten des Menschlichen

Drei Abende Zeit – zu buchen HIER !!!

Eine philosophisch-soziologisch-psychologisch-politisch motivierte & fundierte Suche, Analyse & Reflexion zur vielleicht wirksamsten & umwälzendsten ERFINDUNG, die Menschen je gemacht haben: Sie haben die Zeit, d.h. sich selbst erfunden.

„Deshalb ist alle Philosophie des Todes eine Meditation des Lebens über sich selbst und über seine unabwendbare Bedrohtheit, genauso wie alle Philosophie des Nichts ein Nachsinnen ist über das Sein und seine Grenzen in Raum und Zeit.“

(Manès Sperber, Sokrates)

1. Abend

Martin Heidegger: „Sein und Zeit“ (1927)

DER Klassiker der Philosophie im 20. Jahrhundert. Der Weg dieser Untersuchung „bleibt auch heute noch ein notwendiger, wenn die Frage nach dem Sein unser Dasein bewegen soll.“ (Heidegger): Die Frage nach dem Grund des Seins ist die Frage nach dem Sinn des Daseins. Wie René Descartes nach dem Unwiderrufbaren der menschlichen Existenz gesucht hat („Ich denke, also bin ich“), so erforscht Heidegger einen „natürlichen Weltbegriff“; denn dem Menschen soll Heimat werden.

2. Abend

Jean-Paul Sartre: „Das Sein und das Nichts“ (1943)

Die monumentale Studie über das menschliche Scheitern. Im Scheitern findet der Mensch seinen Platz. Wenn ihm das Scheitern gelingt, ist er Mensch geworden. „Wir alle sind Scheiterer.“ (Vilém Flusser) Das Wesen des Menschen liegt begründet in seiner Freiheit. Sie ist Fluch und Segen in einem. Auf der einen Seite des Grats liegt die Hölle („Die Hölle, das sind die andern.“ Sartre), das Nichts, auf der anderen Seite wartet das Sein, die Aktualität der konkreten, aber kontingenten Existenz.

3. Abend

Carl Friedrich von Weizsäcker: „Zeit und Wissen“ (1992)

„… möglicherweise das tiefste naturwissenschaftlich-philosophische Buch des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts“ (Peter Sloterdijk): ein Werk, in dem der Versuch unternommen wird, Wachen und Denken, Handeln und Reflektieren in einem zeitgenössisch-intellektuellen Projekt wieder in eine überzeugende Verbindung zu bringen. Wie also können wir Heutigen uns mit all unserem Wissen, das uns als Wissende obsolet, d.h. antiquiert (Günter Anders) werden lässt, wieder ernst nehmen: So ernst, wie noch Sokrates den Menschen genommen hat. Denn die Freiheit liegt im Anfangenkönnen, nicht im Aufhörenmüssen.

Herzlich Willkommen!

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Es lässt sich auch ohne Philosophie leben. Der Mensch ist nahezu dadurch definitionsfähig, dass er ohne das meiste leben kann. Mir würde die Stärke der Erklärung bei weitem genügen, jemand möchte nicht mehr ohne Philosophie leben.” (Hans Blumenberg)

„Die einzige, wirklich notwendige Literatur ist immer eine Antwort auf Fragen, die noch nicht gestellt worden sind.” (Julien Gracq)