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Aktuell

Dienstag, 15. September 2009

Auf die Schiffe, ihr Philosophen! Es winkt das freiwillige Leben in Eis und Hochgebirge. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

 

 

Es geht munter weiter: literarisch & philosophisch & überhaupt!

L´IBELE nouveau est arrivé! Er ist da – auch als E-Book! Die neue Dimension: So elektrisierend kann Elektronisches sein!

Inspektor Ibeles schwärzester Fall: “Die Tote im Cellokasten” (Haymon Verlag) – Was für die eine nichts Gutes verheißt, kündigt für Inspektor-Ibele-Fans einen dramatischen Fall rund um exzentrische Schubertiade-Gäste, sture Schwarzenberger, schwindlige Sportmanager, schwer engagierte Schönheitschirurgen und einen Trachtenfetischisten auf Abwegen an.

April 2014: Die dritte Auflage ist gedruckt!

Produkt-Information

Peter Natter: Die Tote im Cellokasten. Inspektor Ibeles schwärzester Fall.

ISBN 978-3-85218-952-9 184 Seiten, 114 x 190 mm

http://www.haymonverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buch&titnr=952

Auch als E-book erhältlich!

Leserstimmen:

Ibele at his best. 

Was der Autor allein in diese (ersten) beiden Seiten packt sucht seinesgleichen, und damit verspricht er einen Kriminalroman, der sich von den ebenso geradlinig erzählten wie “flüssig geschriebenen” Nichtigkeiten im Mord- und Totschlag-Regal, meist durch den einen oder anderen Bestseller-Aufdruck besonders hervorgehoben, unterscheidet. Und was Peter Natter verspricht, hält er bis zur letzten Seite, und unterhält damit auf eine wahrlich ausgezeichnete Weise und auf einem völlig anderen Niveau, breit gefächerte Gesellschaftskritik inbegriffen. (Thomas Lawall, home.arcor.de)

Mit seinem (gewohnt) liebevollen und gleichzeitig gnadenlosen Blick auf die Menschen, der nicht nur seine unmittelbare Umgebung umfasst, vielmehr weit über den Tellerrand hinaus schaut, dürfen wir teilhaben sowohl am Schönen, Feinen & Guten dieser Welt, als auch an ihren Abgründen. In diesen ist der Mord noch das Nachvollziehbarste der  in oder zwischen den Zeilen, gelieferten Verbrechen.

Dass das Kleingeistige so weltmännisch erzählt werden kann, erstaunt und erfreut immer wieder: Ibele mach weiter so!

Heissa: Gestern gekauft, heute gelesen! Das ist ein Spaß! Und ein Muss für alle Großdorfer, Schwarzenberger sowieso, Schubertianer, Älpler, Porschefahrer, Holzer, Bäcker, Lehrer, Motorsägenfans, Altbischöfe, schwarze Bürgermeister usw.!

Mai 2014: “Die Tote im Cellokasten” zum DRITTEN Mal auf Platz 1 der Wirtschaftskammer-Voralberg-Monats-Bestsellerliste!

24. Mai 2014: “Die Tote im Cellokasten” seit ZWÖLF Wochen auf Platz 1 der VN-Bestsellerliste!

Juni 2014: “Die Tote im Cellokasten” klettert auf Platz 10 der Amazon-Österreich-Bestsellerliste!

3. Mai 2014: “Die Tote im Cellokasten” auf Platz FÜNF der Österreich-Taschenbuch-Bestsellerliste (Verlagsbüro Schwarzer)!

 

Kulinarisch-musikalisch-festlicher Auftakt zum Ibele-Jahr am 9. und 16. März 2014, 17:00 Uhr: im Hotel Hirschen Schwarzenberg!

Schön war´s, sehr schön!

Weitere Termine:

11. März, 19:30, Stadtbücherei DORNBIRN. Es liest der Autor. Judith FAISST und Kaspar MEUSBURGER spielen auf dem Cello! Schön war´s! Sehr schön sogar – und kein Plätzchen mehr frei!

13. März, 20:00 Uhr, Stadtbücherei BREGENZ: Schön war´s! Allen hat´s gefallen: mordsmäßig!

21. März, 20:00 Uhr, Jonas-Schlössle GÖTZIS: Schön war´s! Mit Cellomusik aus den Bach-Solosuiten, gespielt von Moritz Huemer.

25. März, 19:30 Uhr, Bücherei HOHENEMS. Es liest der Autor. Schön war´s!

26. März, 20:00 Uhr, Goldener Hirschen BREGENZ (Bodenseeclub) Schön war´s!

31. März, 19:30 Uhr, Buchhandlung M&M, KLAUS: Ibele und Wein – das will genossen sein! Schön war´s! Sehr sehr feiner Wein haben wir getrunken! Einen Veltliner (Karpatenschiefer vom Weingut Trapl) zum Niederknien!

04. April, 19:00 Uhr, Arbeiterkammerbibliothek BLUDENZ: Auch Bludenz war sehr schön!

16. Mai, 19:30 Uhr, Bücherei TARRENZ (T); Mit Luzia Müller am Cello! Es war sehr schön, es hat mich … und erst die Bachsuiten! Danke Luzia Müller!

23. Mai, 20:00 Uhr Kriminacht Literaturfestival Hardcover, HARD. Es war sehr schön und originell auch.

13. Juni, 19:30 Uhr, Seminarhaus Boja, ESCHEN (FL): Mit Kulinarik von Martin REAL ! Nichts wie hin! Als Mahl begann´s und ist ein Fest geworden!

27. Juni, 11:00 Uhr, Holzwerkstatt Markus Faißt, HITTISAU. Ibele goes Schubertiade! Es war sehr schön: Schubert hätt´ es gemocht!

29. Juni, 17:00 Uhr, Literaturhaus IMMENSTADT; Mit dabei ist Malgorzata Grzanka am Cello! Es war sehr schön! Schwärmen möchte man von der Musik!

12. September, 19:00 Uhr, Bregenz. Philosophisches Gastmahl. Es wird griechisch gekocht und glückbringend philosophiert. Ausverkauft! Wie erwartet ein Volltreffer! Fortsetzung folgt.

19. September, 20:00 Uhr, Theater am Saumarkt FELDKIRCH. Auch Feldkirch war sehr schön. Wenn auch durch die Konkurrenz des ersten lauen Sommerabends seit Mitte Mai der Saumarkt nicht ganz zum Bersten gefüllt war. Das tut auch nichts zur Sache.

20. Oktober, 19:30 Uhr, Bücherei BÜRS: Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut! Wirklich!

22. Oktober, 19:30 Uhr, Bücherei TOSTERS. Agnes Teglas am Cello! Mit romantischer Cellomusik, von zwei ganz lebendigen Cellistinnen gespielt war alles noch schöner! Ian McEwan sorgt für einen romantischen Einstieg. Isidor Ibele steigert sich noch immer!

24. Oktober, 19:30 Uhr, Bücherei SONNTAG: Es war sehr schön, mit Kaffee und Bienenstich!!Alle Ibeles waren mit dabei. Der Biosphärenpark als Schauplatz?

25. Oktober, 19:30 Uhr, Gasthaus Rose HÖRBRANZ. Es war sehr schön und hat mich sehr gefreut!

9. November, 9:30, Bücherei MÄDER: Krimifrühstück mit Isidor Ibele. Schöne Menschen, schöne Bücher, schöne Schnitzel. Es hat mich sehr gefreut.

Weitere Termine hier buchen!

 

 Zum Nachlesen!

“IN GRUND UND BODEN” – Eine Geschichte von Sein und Haben

 

 

Bucher Verlag Hohenems Wien, ISBN 978-3-99018-130-0, 160 Seiten, EUR 9,50

"IN GRUND UND BODEN. EINE GESCHICHTE VON SEIN UND HABEN" 

Was ist los da droben, in Lech am Arlberg? Jemand hat nichts Besseres zu tun, als prominente Gäste ins Jenseits zu befördern. Wo alle nur in Ruhe den Winter genießen wollen! Oder doch nicht? Inspektor Ibele kehrt zurück an den glamourösen Schauplatz seiner ersten beruflichen Erfahrungen. Er trifft auf eine bizarre Welt aus Geld, Luxus, Verrat und Wodka.

“Witzig!” “Charmant!” “Intelligent!” “Spannend!” “Das musste einmal gesagt werden: SO gesagt werden!”

 

Inspektor Ibeles Anfänge in einem Band:

Ibeles Feuer – Eine Geschichte vom Erben

Alfons Simma zu »Peter Natter: Ibeles Feuer

Irgendwie anders, und vor allem sprachlich ein Vergnügen. Plötzlich bist du mittendrin in einer Geschichte und einer Welt, die an der Oberfläche gar nicht so viel anders ist als das, was du kennst. Erste wenn dir das Lachen im Hals stecken bleibt, siehst du mehr: Wie die Opfer des halbirren Mörders. Nur für die ist es definitiv zu spät. Inspektor Ibele greift entschlossen durch, nicht nur wenn´s um leckeres Essen geht! Toll geschrieben: Ironisch, wortstark, empathisch.

Peter Natter. Ibele Doppelband

Die Axt im Wald: Inspektor Ibeles legendäre Jagd nach dem falschen Senner!

Ibeles Feuer: Gefälschte Testamente, explodierende Hexen und schöne Witwen.

Der Bucher Verlag präsentiert beide Krimis in einem Band!

3|2012  2. Auflage Softcover 14 x 22 cm 248 Seiten ISBN 978-3-99018-094-5, EUR 21,90

Jetzt noch etwas (fast) ganz anderes:

 

 

M A R C E L    P R O U S T :  A LA RECHERCHE DU TEMPS PERDU – Der größte Roman aller Zeiten:

Die vierte Auflage der Hittisauer Marcel Proust Tage findet vom 11. – 14. Dezember 2014 statt. Sie folgt dem Motto:  “Im Schatten junger Mädchenblüte. Walter Benjamin als Proustübersetzer”. Referat / Lesung / Musik /Architektur / Fest!

Erste Anmeldungen sind bereits eingetroffen. Die TeilnehmerInnenzahl ist mit 25 begrenzt! Bitte umgehend anmelden! Derzeit (15.11.2014) sind noch gut fünf Plätze frei.

 

           Proust, Marcel: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 2

 

Philosophisch voran geht es 2014 im Bildungshaus Batschuns (siehe dort)

Außerdem im Herbst 2014 an der VHS Götzis:

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch?
Sehen und gesehen werdenEine der spannendsten philosophischen Antworten auf diese Allerwelts- und Urfrage stammt von Hans Blumenberg (1920 -1996): Der Mensch ist sichtbar. Bedingt durch seinen aufrechten Gang und seine Ungebundenheit formt seine Sichtbarkeit das Weltverhältnis des Menschen. Sie macht ihn zum Virtuosen der Selbstinszenierung und Selbstverstellung gleichermaßen. Vom Sehen und Gesehenwerden führt der philosophische Weg ins transzendentale Bewusstsein. Hier endlich ist der Mensch definitiv gefordert und der Philosoph gefragt.Peter Natter, Dr.
Universitäts- und autodidaktisches Studium der Philosophie und Romanistik; u.a. Unterricht an der HLW Marienberg in Bregenz; Tätigkeit als Erwachsenenbildner; seit 2005 Philosoph in eigener Praxis und Autor von Kriminalromanen.

 

 

Das einzige erreichbare Lernziel, sagte er, ist der Tod. (Thomas Bernhard, Die Verstörung)


Zu guter Letzt: PHILOSOPHIE MACHT MEHR AUS DIR. (man sieht´s, oder?)

 

 

Und dann noch: Nichts ist,was es scheint. (Q.e.d., siehe unten)

Wem die Welt gehört

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Im heutigen Leben gehört die Welt  nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.” (Fernando Pessoa, “Das Buch der Unruhe”)

Darüber nachzudenken: wirklich nachzudenken! und zu reden sollte sich lohnen – überall dort, wo derzeit von Krise gefaselt wird statt das eine anzupacken, das not tut!  Es sollte sich lohnen für jede(n) einzelne(n), für Unternehmungen aller Art und für gesellschaftspolitisch relevante Gremien. Lassen Sie es uns angehen!

Ethik ist Alltag: Was ist der Mensch?

Mittwoch, 20. Mai 2009

Von Zeit zu ZeitDer Garten des Menschlichen

Drei Abende Zeit – zu buchen HIER !!!

Eine philosophisch-soziologisch-psychologisch-politisch motivierte & fundierte Suche, Analyse & Reflexion zur vielleicht wirksamsten & umwälzendsten ERFINDUNG, die Menschen je gemacht haben: Sie haben die Zeit, d.h. sich selbst erfunden.

„Deshalb ist alle Philosophie des Todes eine Meditation des Lebens über sich selbst und über seine unabwendbare Bedrohtheit, genauso wie alle Philosophie des Nichts ein Nachsinnen ist über das Sein und seine Grenzen in Raum und Zeit.“

(Manès Sperber, Sokrates)

1. Abend

Martin Heidegger: „Sein und Zeit“ (1927)

DER Klassiker der Philosophie im 20. Jahrhundert. Der Weg dieser Untersuchung „bleibt auch heute noch ein notwendiger, wenn die Frage nach dem Sein unser Dasein bewegen soll.“ (Heidegger): Die Frage nach dem Grund des Seins ist die Frage nach dem Sinn des Daseins. Wie René Descartes nach dem Unwiderrufbaren der menschlichen Existenz gesucht hat („Ich denke, also bin ich“), so erforscht Heidegger einen „natürlichen Weltbegriff“; denn dem Menschen soll Heimat werden.

2. Abend

Jean-Paul Sartre: „Das Sein und das Nichts“ (1943)

Die monumentale Studie über das menschliche Scheitern. Im Scheitern findet der Mensch seinen Platz. Wenn ihm das Scheitern gelingt, ist er Mensch geworden. „Wir alle sind Scheiterer.“ (Vilém Flusser) Das Wesen des Menschen liegt begründet in seiner Freiheit. Sie ist Fluch und Segen in einem. Auf der einen Seite des Grats liegt die Hölle („Die Hölle, das sind die andern.“ Sartre), das Nichts, auf der anderen Seite wartet das Sein, die Aktualität der konkreten, aber kontingenten Existenz.

3. Abend

Carl Friedrich von Weizsäcker: „Zeit und Wissen“ (1992)

„… möglicherweise das tiefste naturwissenschaftlich-philosophische Buch des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts“ (Peter Sloterdijk): ein Werk, in dem der Versuch unternommen wird, Wachen und Denken, Handeln und Reflektieren in einem zeitgenössisch-intellektuellen Projekt wieder in eine überzeugende Verbindung zu bringen. Wie also können wir Heutigen uns mit all unserem Wissen, das uns als Wissende obsolet, d.h. antiquiert (Günter Anders) werden lässt, wieder ernst nehmen: So ernst, wie noch Sokrates den Menschen genommen hat. Denn die Freiheit liegt im Anfangenkönnen, nicht im Aufhörenmüssen.

Herzlich Willkommen!

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Es lässt sich auch ohne Philosophie leben. Der Mensch ist nahezu dadurch definitionsfähig, dass er ohne das meiste leben kann. Mir würde die Stärke der Erklärung bei weitem genügen, jemand möchte nicht mehr ohne Philosophie leben.” (Hans Blumenberg)

„Die einzige, wirklich notwendige Literatur ist immer eine Antwort auf Fragen, die noch nicht gestellt worden sind.” (Julien Gracq)