Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Aktuell

Dienstag, 15. September 2009

Der Fortschritt ist alles in allem ein Fortschreiten zu einer Verameisung. (Hans Henny Jahnn)

Die Erscheinungen der Welt erreichen uns selten als das, was sie sind. (Roger Caillois)

Das waren noch Zeiten! Wie viele von denen, die heute glauben, besonders flott unterwegs zu sein, fahren einfach in seinem Windschatten!?!

 

 

Nimm und lies:

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Dass das Kleingeistige so weltmännisch erzählt werden kann, erstaunt und erfreut immer wieder: Ibele mach weiter so!

Lies noch mehr (alles!):

Inspektor Ibele

2016: Mehr lesen fürs Mehrwissen:

Bildungshaus Batschuns, 18. Oktober., 19.30: Vom gelingenden Leben II.

Stein-Egerta (FL), 29. November, 20.15 Uhr: Nachdenken III

Proust Tage vom 8. – 11. Dezember in der Krone Hittisau

Nähere Informationen unter: http://www.krone-hittisau.at/

 

Zu guter Letzt: PHILOSOPHIE MACHT MEHR AUS DIR. (man sieht´s, oder?)

 

 

Wem die Welt gehört

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Im heutigen Leben gehört die Welt nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.” (Fernando Pessoa, “Das Buch der Unruhe”)

Darüber nachzudenken: wirklich nachzudenken! und zu reden sollte sich lohnen – überall dort, wo derzeit von Krise gefaselt wird statt das eine anzupacken, das not tut!  Es sollte sich lohnen für jede(n) einzelne(n), für Unternehmungen aller Art und für gesellschaftspolitisch relevante Gremien. Lassen Sie es uns angehen!

Ethik ist Alltag: Was ist der Mensch?

Mittwoch, 20. Mai 2009

Von Zeit zu ZeitDer Garten des Menschlichen

Drei Abende Zeit – zu buchen HIER !!!

Eine philosophisch-soziologisch-psychologisch-politisch motivierte & fundierte Suche, Analyse & Reflexion zur vielleicht wirksamsten & umwälzendsten ERFINDUNG, die Menschen je gemacht haben: Sie haben die Zeit, d.h. sich selbst erfunden.

„Deshalb ist alle Philosophie des Todes eine Meditation des Lebens über sich selbst und über seine unabwendbare Bedrohtheit, genauso wie alle Philosophie des Nichts ein Nachsinnen ist über das Sein und seine Grenzen in Raum und Zeit.“

(Manès Sperber, Sokrates)

1. Abend

Martin Heidegger: „Sein und Zeit“ (1927)

DER Klassiker der Philosophie im 20. Jahrhundert. Der Weg dieser Untersuchung „bleibt auch heute noch ein notwendiger, wenn die Frage nach dem Sein unser Dasein bewegen soll.“ (Heidegger): Die Frage nach dem Grund des Seins ist die Frage nach dem Sinn des Daseins. Wie René Descartes nach dem Unwiderrufbaren der menschlichen Existenz gesucht hat („Ich denke, also bin ich“), so erforscht Heidegger einen „natürlichen Weltbegriff“; denn dem Menschen soll Heimat werden.

2. Abend

Jean-Paul Sartre: „Das Sein und das Nichts“ (1943)

Die monumentale Studie über das menschliche Scheitern. Im Scheitern findet der Mensch seinen Platz. Wenn ihm das Scheitern gelingt, ist er Mensch geworden. „Wir alle sind Scheiterer.“ (Vilém Flusser) Das Wesen des Menschen liegt begründet in seiner Freiheit. Sie ist Fluch und Segen in einem. Auf der einen Seite des Grats liegt die Hölle („Die Hölle, das sind die andern.“ Sartre), das Nichts, auf der anderen Seite wartet das Sein, die Aktualität der konkreten, aber kontingenten Existenz.

3. Abend

Carl Friedrich von Weizsäcker: „Zeit und Wissen“ (1992)

„… möglicherweise das tiefste naturwissenschaftlich-philosophische Buch des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts“ (Peter Sloterdijk): ein Werk, in dem der Versuch unternommen wird, Wachen und Denken, Handeln und Reflektieren in einem zeitgenössisch-intellektuellen Projekt wieder in eine überzeugende Verbindung zu bringen. Wie also können wir Heutigen uns mit all unserem Wissen, das uns als Wissende obsolet, d.h. antiquiert (Günter Anders) werden lässt, wieder ernst nehmen: So ernst, wie noch Sokrates den Menschen genommen hat. Denn die Freiheit liegt im Anfangenkönnen, nicht im Aufhörenmüssen.

Herzlich Willkommen!

Mittwoch, 20. Mai 2009

“Es lässt sich auch ohne Philosophie leben. Der Mensch ist nahezu dadurch definitionsfähig, dass er ohne das meiste leben kann. Mir würde die Stärke der Erklärung bei weitem genügen, jemand möchte nicht mehr ohne Philosophie leben.” (Hans Blumenberg)

„Die einzige, wirklich notwendige Literatur ist immer eine Antwort auf Fragen, die noch nicht gestellt worden sind.” (Julien Gracq)